In den Jahren 1919 bis 1920 entstand die Breitelisiedlung im Gemeinde-Quartier Ludretikon. Dies ist flächenmässig der grösste und neben dem Dorfkern im Oberdorf auch der älteste Dorfteil Thalwils. In der damaligen Wohnungsnot entwickelte sich das Breiteli als erste Thalwiler Wohnbauförderung aus öffentlicher Hand für untere Einkommensklassen, im Baustil der sogenannten Reformarchitektur. Nach den Traditionen von Arbeiter-, Genossenschafts-, Wohnhof-, oder Gartensiedlungen konzipiert, gehört sie bis heute der Gemeinde und erstreckt sich über etwa 200 Meter vom öffentlichen Begegnungsraum der katholischen Kirche im Süden bis zur Walchlistrasse im Norden, auf einem länglichen Areal von rund 10’000 m².